DemenzNetzwerke im Kreis Warendorf

Ein Zusammenschluss von Anbietern demenzspezifischer Angebote in Telgte und Ennigerloh führte zu den DemenzNetzwerken für diese Regionen. Eingebunden sind sowohl ambulante, teilstationäre und stationäre Anbieter im Versorgungssystem. Indem personelle und finanzielle Ressourcen gebündelt werden, kann die Demenzversorgung in den Regionen gemeinsam vorangebracht werden. Dies geschieht zum Beispiel auch über eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. Ziel der Netzwerke ist es, Doppelstrukturen in der Versorgung zu vermeiden sowie Angebote bedarfsgerecht an die Region anzupassen und weiterzuentwickeln.

Eine Übersicht zur Struktur der NetzwerkeDemenz in Telgte und Ennigerloh finden Sie hier.

Unterstützungsangebote im Kreis Warendorf

Eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten (Betreuungsgruppen, ambulant betreute wohngruppen etc.) finden Sie im

Eine Druckversion des Wegweisers können Sie in der Geschäftsstelle der Alzheimer Gesellschaft Warendorf erhalten.

Ausführliche Informationen zum Thema Demenz im Kreis Warendorf sowie Hinweise auf Beratungsstellen und Unterstützungsangebote sind auf den Seiten der Alzheimer Gesellschaft Warendorf zusammengestellt: www.alzheimer-warendorf.de

1. Schulungsreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz und russischem Migrationshintergrund im Kreis Warendorf

Erstmalig wurde im Kreis Warendorf vom Demenz-Servicezentrum Münsterland eine Kursreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz und russischem Migrationshintergrund mit großem Erfolg durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde von Elena Maevskaya vom Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Gelsenkirchen unterstützt. An vier Vormittagen erhielten die 10 Teilnehmerinnen Informationen zum Krankheitsbild, zum Umgang, zur Beschäftigung von Menschen mit Demenz sowie zu Leistungen der Pflegeversicherung.

Die Vorträge wurden weitgehend in russischer Sprache gehalten. Dies erleichterte den Teilnehmerinnen das Verständnis der Kursinhalte und wurde von allen sehr begrüßt. So

fiel das Feedback der Veranstaltung auch sehr positiv aus: von allen Teilnehmenden wurde eine Fortführung dieser Veranstaltung gewünscht, denn der Bedarf in Warendorf und Umgebung sei sehr groß. Insbesondere die Vorträge in russischer Sprache mit vielen Beispielen der Referentin aus dem Alltag hätten zu einem deutlich besseren Verständnis für die erkrankten Angehörigen geführt. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Josephs-Hospital Warendorf und dem Verein Neue Zeiten e.V. statt

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Die Teilnehmerinnen des 1. Kurses für Angehörige von Menschen mit Demenz und russischem
Migrationshintergrund Mi.: Referentin Elena Maevskaya vom Demenz-Servicezentrum
für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte 2. v. r.: Organisatorin Tatjana Derksen, Neue Zeiten e.V.